Nannypoint Zürich vom 22.09.2018

In der Beckeria traf sich eine kleine Gruppe motivierter Nannies.
Yvonne Scarpelli von Zipfel Zapf führte uns mit viel Fachwissen durch den Nachmittag. Wer von uns Nannies ist sich bewusst, dass eine Privathaftversicherung in unserem Berufsfeld alleine nicht ausreicht? Wie wichtig ist eine Krankentaggeldversicherung – ich bin doch gesund? Wie schnell ist ein Unfall passiert und man ist mehrere Wochen arbeitsunfähig?

Viele von uns privaten Kinderbetreuerinnen haben mehr als einen Arbeitgeber. Ganz oft ist nur ein Lohn davon BVG-pflichtig. Was gibt es für Möglichkeiten, um für die anderen Löhne die BVG-Abzüge zu machen? Was passiert bei einer Kündigung mit nicht selbstverschuldeten Minusstunden? Was ist schon wieder die Quellensteuer beim vereinfachten Abrechnungsverfahren? Was muss in meinem Arbeitsvertrag stehen? Eifrig wurden von uns allen Notizen gemacht. Diese und andere Fragen wurden ausführlich beleuchtet. Ich bin froh, mein Wissen auf den neusten Stand gebracht und zudem die eine oder andere Unsicherheit für mich aus dem Weg geräumt zu haben.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank, Yvonne Scarpelli, für den aufschlussreichen und tollen Nachmittag und auch für die informativen Broschüren.

Karin Kälin

Nannypoint Olten vom 15.09.2018

In der Suteria Olten trafen sich an diesem Samstagnachmittag Nannys für ein Referat über ADHS und zum gemeinsamen Austausch. Szasa hatte das Referat über ADHS vorbereitet und sowohl sie wie auch ich waren etwas aufgeregt. In kurzen Abständen trafen die Nannys ein und freuten sich über bekannte und unbekannte Gesichter.

Das Thema ADHS ist sehr vielschichtig und komplex. Die Störung ist einerseits genetisch bedingt, andererseits spielen Umwelteinflüsse eine wichtige Rolle. Szasa‘s Vortrag war informativ und sie versuchte die Materie durch Inputs aufzulockern. So mussten wir zum Beispiel ein Scrabble-Rätsel lösen.

Sie selber und ihre Tochter sind von ADHS betroffen. So erhielten wir zudem Einblick in ihre Erfahrungen als Betroffene und als Mutter. Sie betonte, dass ein zappeliges oder ein impulsives Kind nicht unbedingt ADHS haben muss. Die aufwändige Abklärung gehört in die Hände von Fachärzten. Viele von uns fanden aber Parallelen zu ihrem Arbeitsalltag. So schauten wir nach dem Vortrag Arbeitssituationen an, welche die Nannys beschäftigen und es wurde rege diskutiert. Ich fand es spannend und es zeigte uns Nannys einmal mehr, dass, bei Schwierigkeiten mit den zu betreuenden Kindern eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern umso entscheidender ist und wir Ihre Mithilfe auch einfordern sollten.

Die Zeit verflog und schon war es Zeit zum Abschied nehmen. Hatten einige einen kürzeren Heimweg wartete auf die andern eine längere Zugfahrt. Mir scheint, jede Nanny konnte etwas von dem Point mitnehmen. Ich fühlte mich richtig beschwingt durch die vielen guten Gespräche mit diesen tollen Nannys.
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Treffen.
Meletta Lilian

Der NannyVerein am Züri-Oberstrass-Määrt

Der Tag begann schon frühmorgens. Um 8h30 Uhr, bei schönstem Määrt-Wetter, trafen sich vier fleissige Nannys. Wir hatten alle umfangreiches Gepäck, um unseren Standplatz einzurichten. Zuerst galt es das Zelt aufzubauen und alsdann die verschiedenen Tische zu positionieren. In der Front wurde ein Tisch dekoriert und unser Selbstgebackenes auf schönen Glasschalen präsentiert. Auf einem zweiten Tisch legten wir unsere gut assortierten Schminkmaterialien bereit. Kurz vor 10 Uhr waren wir bereit für die Marktbesucher.

4. Solothurner Elternbildungstag 

Samstag, 8. September 2018, 9h30 - 16h

Voller Neugier traf ich im Schulhaus Hermesbühl, Solothurn, ein: Was erwartet mich an diesem Elternbildungstag? Wie wird er gestaltet sein?

Frau Maria Kamber, Leiterin der Fachstelle Kompass, eröffnete den  4. Elternbildungstag Solothurn und Frau Regierungsrätin Susanne Schaffner überbrachte Grussworte vom Kanton.

Das erste Referat hielt Herr Prof. Guggenbühl, Zürich, über 'Beziehung und Lernen'. Schade, dass dieses tolle und interessante Referat akustisch nicht optimal zu verstehen war (Literaturhinweis: 'Die vergessene Klugheit', Huber, Bern (Guggenbühl A. 2016)).

Elternbildungstag Winterthur

Samstag, 2. Juni 2018, 8h30 bis 12h45, Alte Kaserne Kulturzentrum, Winterthur

Dieser gut organisierte Tag begann um 8h30 mit dem Anmelden.  Beim Eingang trafen Karin und Lilian  auf Paulina, ein weiteres Vereinsmitglied. Um 9h00 fanden sich 160 Personen, in der Aula ein, wo sie von Herrn Martin Wiggli, Amt für Jugend und Berufsberatung begrüsst wurden. Alle waren gespannt auf das, was sie hier erwarten würde. 

Das einführende Referat zum Thema " Mit Optimismus in die Zukunft - Was Kinder stark macht" wurde von Fabian Grollimund gehalten. Vielen ist er bekannt als Kolumnist bei Fritz & Fränzi. Zudem ist er Geschäftsführer der Akademie für Lerncoaching. Er zeigte uns, wie wichtig es ist, mit den Kindern über eigene Misserfolge zu sprechen, dass es Kindern hilft, wenn man die Gefühle verbalisiert.
Herr Grollimund regte die Eltern an, sich mit Kindern jeden Abend die Zeit zu nehmen drei gute Momente des Tages zu erzählen. Wenn dies ritualisiert wird, trainiert es aktives Zuhören und dies wiederum stärkt das Bewusstsein für das eigene Glück mit jeden Tag. Übrigens: auf YouTube findet man unter " Mit Kindern lernen" eine Serie von und mit Fabian Grolimund , die sehr hilfreich ist.